Stephanus-Preisträger

Jährlich vergibt die Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen den Stephanus-Preis.

Nachstehend finden Sie eine Übersicht der Preisträger:

Stephanus-Sonderpreisträger 2018: Pater Prof. Dr. Dr. Samir Khalil Samir SJ

Er arbeitete an den wichtigsten Dokumenten des Vatikans zur Stärkung der Christen in Nah- und Mittel-Ost mit und war Lehrer einiger ihrer Bischöfe. Auch förderte er die Idee der Religionsfreiheit im interreligiösen Dialog mit dem Islam.

Vorsitzende Michaela Koller, Preisträger Professor Pater Samir Khalil Samir, Stifter Wolfgang Link
Vorsitzende Michaela Koller, Preisträger Professor Pater Samir Khalil Samir, Stifter Wolfgang Link

Stephanus-Preisträger 2018: Joseph-Kardinal Zen Ze-kiun SDB

 

Er setzte sich noch im hohen Alter für Demokratie, Menschenrechte, insbesondere Religionsfreiheit in seinem Bistum wie auch in Festlandchina ein.

Dr. Emmanual Ogbunwezeh, stellvertretender Vorsitzender, Michaela Koller, Vorsitzende, Kardinal Zen ze-kiun, Bischof Professor Thomas Schirrmacher; Foto: Martin Warnecke
Dr. Emmanual Ogbunwezeh, stellvertretender Vorsitzender, Michaela Koller, Vorsitzende, Kardinal Zen ze-kiun, Bischof Professor Thomas Schirrmacher; Foto: Martin Warnecke

Dr. Emmanuel Ogbunwezeh (Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands), Michaela Koller (Vorsitzende des Vorstands), Preisträger Kardinal Zen Ze-kiun, Bischof Prof. Dr. mult. Thomas Schirrmacher (Laudator)

Stephanus-Preisträgerin 2017: Aneeqa Anthony (Menschenrechtsanwältin, Pakistan)

Sie betreute mit ihrer Organisation The Voice Society fälschlich der Blasphemie bezichtigte Christen und geriet selbst ins Fadenkreuz von Islamisten.

Foto: Osservatore Romano
Foto: Osservatore Romano

Begegnung mit Papst Franziskus in Rom: Vorstandsvorsitzende Michaela Koller, Menschenrechtsanwältin Aneeqa Anthony (Pakistan) und Bischof Prof. Dr. mult. Thomas Schirrmacher (Präsident des Internationalen Rates der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte)

Stephanus-Preisträger 2016:   Pfarrer Dr. Gottfried Martens,

SELK, Dreieinigkeitsgemeinde Berlin-Steglitz

Er engagierte sich gegen Übergriffe und Abschiebungen von iranischen und afghanischen Konvertiten.

Pfarrer Dr. Gottfried Martens; Foto: Martin Warnecke

Stephanus-Preisträger 2015: Ignatius Maloyan, armenisch-katholischer Erzbischof von Mardin

Er wurde am 11. Juni 1915 gemeinsam mit 400 anderen Christen in der Nähe von Diyarbakir ermordet, weil er nicht seinen Glauben aufgeben und den Islam annehmen wollte.

Foto: Ernst Helmut Prinz
Foto: Ernst Helmut Prinz

Stephanus-Preisträger 2014: Bruder Andrew

Gründer des christlichen Hilfswerks Open Doors.

Bruder Andrew; Foto: Open Doors
Bruder Andrew; Foto: Open Doors

Stephanus-Preisträger 2013: Hilfswerk der Jesuitenpatres in Homs, Syrien

Während der gesamten Belagerung von Homs standen Pater Frans van der Lugt SJ in der eingeschlossenen Innenstadt sowie Pater Hilal SJ und Pater Ghassan Saloui SJ im äußeren Ring Flüchtlingen und Eingeschlossenen mit geistigem und humanitärem Beistand zur Seite. Am 7. April 2014 wurde der 75-jährige Pater Frans in der Innenstadt von maskierten Männern getötet.

Karl Hafen, bis 2016 Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands, mit Pater Ziad Hilal; Foto: IGFM

Stephanus-Sonderpreisträgerin 2012: Schwester Hatune Dogan

Sr. Hatune kämpfte für das Menschenrecht auf Religionsfreiheit. Sie baute ein Hilfswerk für verfolgte und bedrängte Christen im Nahen Osten, Afrika und Asien auf.

Schwester Hatune Dogan bei einer Projektreise; Foto: Sr. Hatune Dogan
Schwester Hatune Dogan bei einer Projektreise; Foto: Sr. Hatune Dogan

Stephanus-Preisträger 2012: Patriarch Abuna Antonios, Eritrea

Patriarch Antonios setzte sich stets für Religionsfreiheit in Eritrea ein. Seit 2006 steht er unter strengem Hausarrest in der eritreischen Hauptstadt Asmara.

Abuna Antonios, Patriarch der eritreisch-orthodoxen Kiche; Foto: Eritreisch-orthodoxe Kirche

Stephanus-Preisträger 2011: Patriarch Kardinal Raphael Louis I. Sako (zur Preisverleihung noch Erzbischof Louis Sako), Irak

Der Patriarch rief beharrlich die Christen im Norden des Irak dazu auf, in der Heimat zu bleiben und ihren Auftrag wahrzunehmen. Gingen die Christen fort aus der Region, bliebe vom Christentum an seiner Wiege nichts mehr.

Stifter Wolfgang Link überreicht dem Erzbischof die Auszeichnung; Foto: Karl Hafen
Stifter Wolfgang Link gratuliert dem Erzbischof zur Auszeichnung; Foto: Karl Hafen

Stephanus-Sonderpreisträger 2011: Redaktion Idea

Die Evangelische Nachrichtenagentur idea berichtete nachhaltig und vorurteilsfrei über die Lage bedrängter und verfolgter Christen. Die Stiftung würdigte mit der Preisverleihung den Einsatzder Redaktion für die Durchsetzung des Menschenrechts auf Religionsfreiheit.